MGV Liederbund 1886 Schelsen

Der Tradition verpflichtet - - von der Moderne inspiriert - - der Zukunft zugewandt!

25. & 26.10.2013 „Wind of Change“

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2x Full House für den MGV Liederbund
Dipl. Musikpädagoge Christian Wilke mit der „Bert-Brings-Gedenk-Plakette“ ausgezeichnet

 

jm Das Herbstkonzert des MGV „Liederbund“ 1886 Schelsen, welches, wegen der großen Nachfrage, am 25. + 26. Oktober 2013 im Schelsener Pfarrsaal stattfand, bescherte den fidelen Sängern gleich zweimal volles Haus. Das diesjährige Motto hieß: „Wind of change“.
Der 1. Vorsitzende Willi Scheidt hatte dieses Motto den Zuhörern wie folgt beschrieben: Der „Liederbund“ hat unter der Leitung von Dipl. Musikpädagoge Chrstian Wilke in den letzten Jahren, unter dessen Führung, einen Wandel, ja, eine Veränderung zum Besseren erleben dürfen.“ Dies spiegelte sich auch in dem gut durchdachten und strukturierten Programm wieder. Zu Beginn hatte der 1. Vorsitzende die schöne Aufgabe einige Ehrungen vornehmen zu dürfen. So bat er die Kreisvorsitzende des Grenzlandsängerkreises, Hildegund Kreuels auf die Bühne. Diese konnte an diesem Abend einen verdienten Sänger, Herrn Fritz Sakanek, mit der Silbernen Ehrennadel mit Urkunde des Chorverbandes NRW, für 25 Jahre Singetätigkeit im „Liederbund“ auszeichnen. Im Anschluss hatte der 1. Vorsitzende Reimund Esser zu sich gebeten. Reimund Esser wurde an diesem Abend zum Ehrenmitglied des MGV „Liederbund“ 1886 Schelsen ernannt und erhielt aus den Händen des 1. Vorsitzenden Willi Scheidt eine Ehrenurkunde als Dank und Anerkennung für seine geleistete Hilfe dem „Liederbund“ gegenüber. Für beide verdienten Herren gab es zustimmenden Beifall.
So konnte das Konzert „Im Wandel des Windes“ beginnen. Die ersten vier Stücke waren geprägt nach der schon bekannten und alt hergebrachten Männer-Gesangsliteratur. Alle Stücke wurden in a cappella vorgetragen. Besonders ist war zu erwähnen, die saubere Intonation, die sich durch diese vier Stücke wie z. B. „Frisch gesungen“ und „Bajazzo“, wiederspiegelte. Besonders schön waren die Crescendi bei dem Stück „Bajazzo“. Hier bewies der „Liederbund“ seine bewährte Stärke, das Stück vom langsamen Piano und zum Forte gehenden Gesanges auszudrücken. Viel Applaus gab es vom aufmerksamen Publikum für diese Stücke.
Dann vernahmen die Zuhörer auch optisch den „Wandel“ des MGV „Liederbund“. Alle Sänger entkleideten ihr Jacket und man verspürte schon eine gewisse Lockerheit. Nun konnte der Dirigent Dipl. Musikpädagoge Christian Wilke die Music-Band „Tabasco“ auf die Bühne bitten. Die fünfköpfige Band, ebenfalls unter der Leitung von Christian Wilke ist anlässlich des Herbstkonzertes „Hits der 80-Jahre“ im Jahre 2009 gegründet wurden. Mit Lichteffekten wurden die nun dargebotenen Lieder im Pfarrsaal stimmungsvoll begleitet. Man begann mit dem Oldie „Tränen lügen nicht“ von Michael Holm. Danach hatte man den Klassiker „Mackie Messer“ im Programm. Die Moritat wurde gekonnt und gewitzt vorgetragen. Nach der Pause wurde ein Oldie von Evis Presly „Can’t help falling in love“ mit viel Ruhe und Einfühlungsvermögen dargeboten. In der Folge konnte der Dirigent Christian Wilke mit seinem selbst komponierten Stück „Niederrhein“ brillieren. Stimmungsvoll und mit viel Leidenschaft hatte er als Solist und Saxophonist dieses harmonische Lied vorgetragen. Merklich wurden die Liedbeiträge nun moderner, will sagen zeitgemäßer. Mit „Hinter´m Horizont“, Udo Lindenberg dem „Heal the world“, Michael Jackson und dem „Nur in meinem Kopf“ von Andreas Bourani hat der „Liederbund“ endgültig die Zeichen der Zeit und der Moderne wiedergespiegelt. Mit dem ausgezeichneten Hit „Hallelujah“ von Mik & Honey, aus dem Jahre 1979, hatte diese Popgruppe den Grand Prix d`Eurovision gewonnen. Hier nun wurde dieser Hit in Deutsch vom „Liederbund“ begeisterten Publikum präsentiert. Auch hier wurde wieder viel Wert auf saubere Intonation und Creszendi gelegt. Das Konzert zeichnete sich durch seine Vielseitigkeit besonders aus. So wurde im Anschluss von Udo Jürgens das nachdenklich- und sozialkritische Lied „Ihr von Morgen“ mit dem nötigen Ernst und Sachlichkeit vorgetragen. Das der „Liederbund“ über hervorragende Solisten verfügt, hatte er schon in den letzten Jahren bewiesen. Nun hatte sich Dominik Kiemeswenger (1.Tenor) bereiterklärt ein Stück vorzutragen. Sein Debüt konnte sich hören lassen. Mit dem Hit „Feel“ von Robbie Williams hatte er sich kein einfaches Stück herausgesucht. Trotz seiner anfänglichen Nervosität hat er das Lied gekonnt vorgetragen und der Applaus war ihm sicher. Als schon bewährten Solisten kann man den 1. Tenor Walter Fallentin benennen. Er hatte sich mit dem Stück vom Tim Bendzko „Nur noch kurz die Welt rett´n“ ausgezeichnet. Mit den nicht ganz leicht zu singenden Passagen der Taktwechsel hatte Walter Fallentin die Anerkennung der begeisterten Zuhörer erfahren können. Viel Beifall war der Dank der Mühe. Mit „Angels“ ebenfalls von Robbie Williams konnte, zur Abwechslung, nochmals der Chorleiter Christian Wilke das Publikum zum Staunen bringen. Der strahlende 1.Tenor überzeugte auf ganzer Linie. Nun folgte das eigentliche Motto-Lied „Wind of Change“ von den Scorpions. Für das Intro, das Flöten zu Beginn des Liedes, hatte man speziell eine „Pfeife“ engagiert. Hier hatte Albert Küppers vom befreundeten MGV „Cäcilia Wankum seine Flötkunst unter Beweis stellen können. Ilse Werner (im Original) stand Albert Küppers im Nichts nach. Auch dieses Stück fand viel Applaus. Als Schlusslied hatte sich der „Liederbund“ an etwas Gewagtem herangetraut. Mit „Tage, wie diese“ von „Die toten Hosen“ haben die Zuhörer wohl nicht gerechnet. Aber den Zuhörern, die begeistert mitsangen, gefiel es und es wurde als Zugabe gleich noch ein Song dieser Band dargeboten. Mit „Altes Fieber“ war das  Publikum mit den 19 vorgestellten Liedern hell auf begeistert. Die Sänger erhielten stehende Ovationen als Dank für ihre geleistete Probearbeit.
Nach den obligatorischen Danksagungen hatte der 1. Vorsitzende Willi Scheidt noch eine besondere Ehrung vorgenommen. Er zeichnete den Chorleiter des MGV „Liederbund“ 1886 Schelsen, Dipl. Musik-Pädagoge Christian Wilke, mit der „Bert-Brings- Gedenk-Plakette“ aus. Als Dank für besondere Verdienste gegenüber dem Chor.
Die Kreisvorsitzende vom Grenzlandsängerkreis Hidegund Kreuels hat das Konzert so bewertet: „Mir hat das Konzert gut gefallen, es war kurzweilig und vielseitig. Der „Liederbund“ scheint mit der Richtung „Wind of change“ anscheinend auf der richtigen „Welle“ zu sein. Denn zwei Tage hintereinander ein ausverkauftes Haus zu haben, spricht für sich.“ Dem ist nichts hinzuzufügen und dem MGV „Liederbund“ bleibt nur sich bei dem Publikum zu bedanken und sich gemeinsam auf das nächste Herbstkonzert 2014 zu freuen“

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